Ikonisches Freischwinger-Design: Der Z.Stuhl von Richard Lampert
Der von Ernst Moeckl im Jahr 1971 entworfene Z.Stuhl verkörpert auf meisterhafte Weise den gestalterischen Aufbruch der 1970er Jahre. Dieser prägnante Freischwinger aus Kunststoff zeichnet sich durch seine fließend geformte Sitzschale und die markante, namensgebende Z-förmige Konstruktion aus. Dank seiner federnden Struktur und der ergonomischen Formgebung bietet er ein äußerst komfortables Sitzgefühl. Der widerstandsfähige Stuhl lässt sich überaus flexibel einsetzen und setzt sowohl in modernen Innenräumen als auch im Außenbereich kraftvolle Akzente. In der aktuellen Neuauflage wurde der Designklassiker behutsam an heutige Bedürfnisse angepasst und überzeugt mit einer zeitgemäßen Sitzhöhe.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Maße (B × T × H): 60 × 63,5 × 85 cm
- Sitzhöhe: 45 cm
- Gewicht: 8,1 kg (ohne Armlehnen) / 9,5 kg (mit Armlehnen)
- Materialien: Kunststoff
- Ausführungen: Mimosengelb (RAL 095 8070), Reinweiß (RAL 9010), Lichtgrau (RAL 7035), Reinorange (RAL 2004), Rubinrot (RAL 3003), Stahlblau (RAL 5011), Graphitschwarz (RAL 9011)
- Gestellvarianten: Wahlweise mit oder ohne Armlehnen erhältlich
- Spezifikationen: Freischwinger mit federnder Struktur
- Einsatzbereich: Für Innen- und Außenbereiche geeignet
Ernst Moeckl – Pionier des organischen Kunststoffdesigns
Ernst Moeckl (1931–2013) zählte zu den prägenden deutschen Formgestaltern, deren Entwürfe maßgeblich die Ästhetik der 1970er Jahre mitbestimmten. Mit seiner Vorliebe für damals neue Werkstoffe schuf er visionäre Möbelstücke, die durch eine fließende, skulpturale Linienführung und höchste Funktionalität überzeugen. Sein Gestaltungsansatz verknüpfte stets ergonomische Anforderungen mit einer futuristisch anmutenden, charakterstarken Formensprache. Als Schöpfer ikonischer Sitzmöbel hat Moeckl ein dauerhaftes Vermächtnis hinterlassen, das in der modernen Architektur und in designaffinen Interieurs bis heute hoch geschätzt wird.