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Magazin über Designer-Möbel

Einrichten-Design.de

  • Bauhaus 100: einrichten design auf großer Tour

     

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    Die Nacht war kurz, um einiges kürzer als sonst. Am 31. März machte sich ein vollbesetzter Bus in aller Herrgottsfrühe Richtung Dessau auf. Was die zeitlichen Gegebenheiten ein klein wenig erschwerte, war die Tatsache, dass just an diesem Wochenende die Zeit umgestellt wurde und zwar zum Nachteil für alle Vielschläfer. Aber echte Designfans sind harte Gesellen und so begaben wir uns – zugegebenermaßen mal mit mehr, mal mit weniger großen Augenringen – auf die 4,5-stündige Busfahrt mit dem Ziel: Dessau. Aber es hat sich gelohnt!

    Das Bauhausgebäude: Es lebe das Understatement

    Und dann standen wir endlich davor: dem Gebäude, das Design- und Architekturgeschichte geschrieben und Gebäude-0-P1060497-compressorden Weg in die Moderne geebnet hat. Eine rote, zweiflügelige Eingangstür sowie eine meterhohe Glasfassade nahmen uns in Empfang. Es ist immer anders, wenn man plötzlich leibhaftig vor etwas steht, das man bislang nur aus dem Fernsehen oder von Bildern her kannte. Das von Walter Gropius entworfene Schulgebäude wurde 1926 eröffnet. Nur das Modernste vom Modernen kam zum Einsatz: von Stahlbeton über kubische Formen bis Glas. Obwohl wir quasi „vom Fach“ sind, waren wir überrascht, wie farbenfroh die Bauhausarchitektur bisweilen war. Gerade in den Treppenhäusern herrschte eine regelrechte Farbenpracht, die Geländer waren zum Beispiel knallrot lackiert und an der Wand fanden sich gelbe Streifen. Die Farben sollten jedoch nicht nur das Auge erfreuen, sie dienten auch als Orientierungshilfe in den verschiedenen Stockwerken.

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    Warum die Heizkörper so hoch hängen? Normalerweise befanden sich auf dieser Wandhöhe repräsentative Kunstwerke. Und da das Bauhaus keine Lust auf solche Statussymbole hatte, hing man stattdessen einfach schnöde Heizkörper hin. Auf diese Idee muss man erstmal kommen! Das Technische sollte nicht mehr verschämt versteckt werden, sondern ins Sichtfeld rücken. Und es funktioniert ja auch: Man schaut hin, auch wenn man zugegeben muss, dass man es ein wenig befremdlich findet. Oder die martialisch anmutenden Kettenzüge samt ausladendem Drehrad, mit welchem sich die Fenster im Treppenhaus öffnen ließen – Maschinenästhetik par excellence.

    Lichtgestalt: Marianne Brandt

    Marianne Brandt, Schöpferin der weltberühmten Teekanne, war im Bauhaus für einen Teil der Heizung und Leuchte von Marianne BrandtIMG_5307Flurbeleuchtung zuständig. Die Kugelleuchten sehen zwar relativ normal aus, haben es aber buchstäblich in sich. Zum Wechseln der Leuchtmittel ließ sich die Fassung ganz einfach nach oben ziehen. Das war möglich, weil sich im Inneren der Glaskugel eine Metallkette befand, die sonst – auch im angeschalteten Zustand – unsichtbar war. Ein wahrer Geniestreich

    Gute Nacht! Begabte Studenten durften auch auf ein Zimmer hoffen. Diese waren für damalige Verhältnisse recht luxuriös ausgestattet. Es gab Einbauschränke, einen Schreibtisch und ein Bett. Sogar Frischluftfanatiker kamen auf ihre Kosten: Es gab einen Minibalkon.

     

    Das Direktorenzimmer

    Im Direktorenzimmer lernten wir, dass auch die Art der Lehrer-Schüler-Beziehung innovativ war. Statt wie sonst vor einem einschüchternden Pult saß der Schüler seitlich zum Arbeitstisch auf einem komfortablen Sessel, was eine neue Art der Kommunikation ermöglichte. Imposant war für damalige Verhältnisse höchstens das Nichtvorhandensein von Statussymbolen. Alles war schlicht und funktional gehalten. Gut, der Geruch, der in der Luft lag, war es leider nicht. Es roch ziemlich muffig, geradeso, als hätte man seit dem Ende der Bauhaus-Ära nicht mehr gelüftet. Es lag am Bodenbelag, einer Art Linoleum, der auch nach 100 Jahren noch das nasale Empfinden störte. Das muss man erstmal schaffen!

    Die Meisterhäuser: weiße Kuben

    Die Meisterhäuser wurden ebenfalls von Walter Gropius entworfen. In diesen wohnten und arbeiteten die „Meister“ der Bauhausschule, wie zum Beispiel die berühmten Maler Wassily Kandinsky oder Paul Klee. Leider waren einige von Baugerüsten verhüllt, die Renovierungsarbeiten waren noch in vollem Gange. Doch in ein paar konnten wir dennoch Meisterhäuser 0IMG_5316reingehen. Die Quadratmeterzahl sah man den Häusern gar nicht an, diese waren sehr verwinkelt. Die Doppelhäuser stehen inmitten eines kleinen Kieferwäldchens an der Ebertallee. Steht man davor, hat man einen gewissen „Aha“-Effekt. Solche Häuser stehen mittlerweile in der ganzen Welt. Eigentlich sollten die Häuser nach dem Baukastenprinzip entstehen mit vorgefertigten Teilen. Klappte damals aber nur teilweise.

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    Nach der Besichtigung der weiß getünchten Meisterhäuser ging’s erstmal in den Museumsshop, um ein Arsenal an Buttons, Plakaten und sonstigen Bauhaus-Souvenirs zu kaufen. Und danach ging’s erstmal ans Eingemachte, sprich, ans Essen.

    Törten-Siedlung

    Frisch gestärkt, nach einem kurzen Abstecher beim Arbeitsamt, machten wir uns auf den Weg zur Törten-Siedlung. Die Wohnhäuser sollten relativ autark sein. Deshalb gab es zu jedem Haus einen Garten, wo sich wunderbar Gemüse anbauen ließ und für ein paar Hühner war auch noch Platz. Für heutige Maßstäbe waren die Häuser klein, klitzeklein. Zur Auswahl standen drei Haustypen: das kleinste kam auf 57 Quadratmeter, das größte auf 74 und das mittlere auf 70 Quadratmeter.

    Laubengang1Innerhalb der Siedlung kreuzten wir noch ein Laubenganghaus, das mit seiner Backsteinoptik an englische oder französische Häuser erinnerte. Die Wohnungen waren mit einem Laubengang miteinander verbunden. Generell war die Törten-Siedlung der Versuch, zwei Bevölkerungsschichten miteinander zu vermischen: Kleinbürger in (...) Einfamilienhäuser(n) mit Kleingarten“ und „Proletarier in dreigeschossigen Laubenganghäusern“.

     

    Vollgefüttert mit allerhand Informationen, ging’s wieder in den Bus. Unser Kopf war zwar vollgefüttert, der Magen aber umso leerer, deshalb machten wir erst einmal einen Zwischenstopp in einer Gastwirtschaft. Um halb 11 am Abend waren wir wieder in Würzburg. Wir hatten einen Tag voller interessanter Eindrücke hinter uns und haben das Gefühl, das Thema Bauhaus jetzt ein wenig besser zu verstehen und sehen Designklassiker wie die Teekanne von Marianne Brandt, die B9 Satztische von Marcel Breuer und den Wassily Chair in einem anderen Licht.

    Sind wir nicht alle ein wenig Bauhaus?

    In unserem Shop gibt’s die volle Ladung Bauhaus. Und auch das Gebäude, in dem sich einrichten design befindet, ist ein Paradebeispiel für die Bauhausarchitektur.

    Vom 29. April bis zum 30. September feiern wir 100 Jahre Bauhaus mit einer Sonderausstellung in unserem Showroom (Edith-Stein-Straße 3 in Würzburg). Wir sehen uns!

  • Spanisches Design by Sancal

     

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    Zweifelsohne, in Designkreisen haben seit Jahren die skandinavischen Länder das Sagen. Und das Design ist ja auch vortrefflich: zeitlos, minimalistisch und gemütlich zugleich. Doch ab und an lohnt es sich, den Blick über den Tellerrand schweifen zu lassen und so zur Erkenntnis zu gelangen, dass auch andere Länder schöne Kreationen hervorzubringen vermögen, wie zum Beispiel Sancal. Seit über 40 Jahren hat sich Sancal auf die Produktion von Möbeln spezialisiert, die so wunderbar exzentrisch sind und aus dem gewohnten Rahmen fallen.

    Das i-Tüpfelchen: Der spanische Hersteller produziert in einer eigenen Fabrik im Südosten des Landes – in der Weinregion Yecla – und ist seit seiner Gründung im Jahr 1973 ein Familienbetrieb.

    Hält sich bedeckt: Lindo, Born Free und Tápame

    Die Designerin Egle Zvirblyte stammt zwar nicht aus Spanien, sondern aus Litauen, ihren verrückt-kreativen Entwürfen tut das aber keinen Abbruch. Die Dame mit dem für deutsche Verhältnisse unaussprechlichen Nachnamen beweist einen ausgesprochenen Sinn für Humor. Wer kann schon von sich behaupten, eine Decke im Portfolio zu haben, deren Protagonistin eine Banane ist? So geschehen bei der Tápame Mucho Decke. Lieber ein wildes Kätzchen zum Kuscheln? Die Lindo Gatito Decke ist stets zu Diensten. Roooooaaar! Und wer drüber nachdenken möchte, was er auf der Born Free Decke sieht, kann jetzt wild drauflosspekulieren.

     

    Gut zu Fuß: Vesper und Pion

    Wer ständig mit der Angst lebt, dass sein Esstisch nicht über die nötige Standfestigkeit verfügt und umzufallen droht, liegt mit Vesper goldrichtig. Der Vesper Tisch kommt auf ein Gewicht von fast 60 Kilogramm. Auch wenn es den Eindruck erweckt, als bestünde dessen Fuß aus einem überdimensionierten Kieselstein, wird schnell eines Besseren belehrt. Der Tischfuß wird aus Stoneacryl gefertigt. Der Name „Vesper“ kommt übrigens nicht von ungefähr und bezieht sich tatsächlich auf das deutsche Wort ‚Vesper‘. Kein Wunder, steht hinter dem Design doch der deutsche Stardesigner Sebastian Herkner.

    Pion verfügt über eine Art Pylon, Pion Petra sogar über zwei Pylone. Hier wird nicht gekleckert, sondern geklotzt: Die Tischplatte besteht aus edelstem Marmor. An so einem Esstisch lässt es sich herrlich dekadent speisen!

    Geradlinig

    Im Sancal-Portfolio findet sich nicht nur allerhand Verrücktes, sondern auch wunderbar Geradliniges. Auf dem linken Bild versammeln sich gleich mehrere tolle Möbel auf einmal: die Menu Sitzbank mit Knopfoptik und der Nudo Esstisch. Wenn Geradlinigkeit ein Synonym braucht, dann wäre dies: REW. Was der seltsame Name bedeutet? „REW“ ist das Akronym für ‚Rest, Eat, Work‘, also ‚Ruhen, Essen, Arbeiten‘. Die Elephant Sitzbank ist hingegen mehr als die Summe ihrer Teile. Dank Tischaufsatz hat man außerdem immer die nötige Grundlage für Cocktail, Zeitschrift und Notebook parat.

    Eyecatcher deluxe

    Was sollen wir sagen? Tortuga, Magnum und Tonella sind echte Design-Kracher. Zur Magnum Serie gehören gleich mehrere Sitzmöbel. Der Magnum Sessel sitzt – oder besser: thront – auf einem Gestell. Und damit nicht genug: Er dreht sich auf Wunsch um die eigene Achse. Tortuga kommt im flotten Mehrfarb-Look daher und bietet zudem Rückendeckung. Wie man den Style- und Bequemlichkeitsfaktor noch erhöht? Mit dem passenden Hocker! Der Tonella Sessel ist eine Hommage an die Gründerzeit, genauer gesagt, an die Zeit, in der Sancal gegründet wurde. Das filigrane Metallgestell in Kombination mit dem abgesteppten Polster ist einfach ein Blickfang.

     

    Das war natürlich noch längst nicht alles: Sancal hat noch viele weitere ausgeflippte Kreationen zu bieten.

  • Da ist Musik drin!

    aFunk Bluetooth Speaker Lautsprecher Kreafunk

     

    Ohne musikalische Untermalung ist das Leben nur halb so schön. Wie gut, dass wir im Shop einige Gerätschaften haben, die das Musikerherz höherschlagen lassen. Und das Beste: Diese eignen sich für jeden Musikgeschmack: von Jazz über Hip Hop bis Heavy Metal.

    Scandi-Chic aus Dänemark: Kreafunk

    Der Klang ist das eine, aber was ist, wenn das Gerät so unansehlich ist, dass man es am liebsten im Schrank verstecken möchte? Kreafunk hat sich dieser Sache mit professionellen Designverständnis angenommen (was anderes würde man von einem skandinavischen Label auch nicht erwarten).

    Augen- und Ohrenschmaus: aGLOWKreafunk-aGlow-Lautsprecher-5-compressor

    Outdoorleuchte, Lautsprecher, Powerbank, Wecker: aGLOW von Kreafunk ist ein echter Tausendsassa.

    Praktisch: Dank Lederriemen lässt sich aGLOW auch leicht von A nach B transportieren, zum Beispiel vom Wohnzimmer auf die Terrasse. Nicht zu vergessen: die Optik! Die Kombination aus Weiß und Roségold ist einfach nur schön.

    360-Grad-Sound: aFUNK

    Der aFUNK Bluetooth-Lautsprecher von Kreafunk ist für alle Smartphone-Playlisten-Enthusiasten das Nonplusultra. Funktioniert kabellos über eine Bluetooth-Verbindung, die maximale Reichweite beträgt zehn Meter. Dank True Wireless Stereo (TWS) lassen sich problemlos zwei aFUNK-Lautsprecher miteinander verbinden und die Lieblingsmusik ertönt in Stereo.

    Auf einer Wellenlänge: tRADIO

    tRADIO ist das erste Radio, das Kreafunk auf den Markt gebracht hat. Das Aussehen: Retro, die Technik: 2019 – Bluetooth 4.0, Akkutechnologie, bis zu 10 Stunden Wiedergabezeit, intelligente native LCD-Display. Und anhänglich ist tRADIO dank Trageriemen obendrein.

     

    Kontaktfreudig: wiCHARGE

    Smartphones sind eine tolle Erfindung, wenn nur die Sache mit dem ständigen Aufladen nicht wäre. wiCHARGE ist für alle Lademuffel genau das richtige Gerät, denn es arbeitet kontaktbasiert, sprich das Smartphone wird einfach aufgelegt, um an den nötigen Saft zu gelangen. wiCHARGE ist in Schwarz und in Grau erhältlich.

     

    Candy Colours

    Genau wie aGLOW verfügt auch Joyo Candy von Vivida über zahlreiche positiven Eigenschaften.Joyo Candy Tischleuchte/Bluetooth Lautsprecher Vivida Joyo ist nämlich Tischleuchte, Lautsprecher und Ladestation in einem. Und auch einen gewissen Ordnungssinn legt Joyo an den Tag: Im Fuß lassen sich kleine Habseligkeiten, wie zum Beispiel Schlüssel, Schmuck oder Kleingeld aufbewahren. Der Name Candy kommt auch nicht von ungefähr: Die Bonbon-Farben sind einfach zum Anbeißen!

    Es lebe Vinyl!

    Dass MP3s ungemein sind, steht außer Frage. Doch eines fehlt: das Haptische. Sicherlich einer der Gründe, dass Schallplatten seit einigen Jahren eine Renaissance erleben: Viele Plattencover sind einfach zu schön. Warum diese nicht gleich als eine Art Wandbild präsentieren? Klein & More hat die Lösung: Vinylrahmen. Gibt‘ in Weiß und in Schwarz.

    Für die Kleinenradio_music_box-compressor

    Auch die Kleinsten haben ein Recht auf ein bisschen Sound. Die Radio music box von Anne-Claire Petit ist ein gehäkeltes Radio – im Inneren befindet sich eine Spieluhr, die „Guten Abend, gute Nacht“ abspielt! Aus Bio-Baumwolle gefertigt und von Hand gehäkelt.

     

     

    Musikalische Herbergen

    Wohin mit den ganzen CDs? Der Schweizer Hersteller Mox bietet diesen die passende Grundlage. Beim Pool Regal kann sich jeder seine CD-Landschaften gestalten. Der Clou: Die Designregale können auf Wunsch auch einfach an die Wand gelehnt werden. Ein Regal ist kein Regal? Wie gut, dass sich zwei Pool-Regale mit Verbindungstablaren kombinieren lassen.

     

    Das TV & Sound Board von Montana ist ein echtes Schmuckstück. Kein Wunder, wurde dieses von Peter J. Lassen entworfen, einem echten Könner in Sachen funktionales Design. Etwas Besseres kann Hi-Fi-Systemen und elektronischen Geräten nicht passieren! Kabel? Diese lassen sich wunderbar verbergen.

     

    Der Musikstapler von Nils Holger Moormann ist eine Wohlfühloase für alle CDs. Auf einer Etage finden circa 60 CDs eine neue Heimat. Und gesellig ist der Musikstapler ebenfalls:  Das CD-Regel lässt sich bequem erweitern.  Das i-Tüpfelchen: Der Musikstapler ist drehbar.

    Zum Niederknien: Xraydio 2 Disc CouchtischDL09-046-Diesel-DL0XXX-300-compressor

    So einen Tisch sieht man nicht alle Tage! Wer schon immer mal dem Gefühl ganz nahe kommen wollte, wie es denn ist, auf einem DJ-Pult die Platten zu scratchen, kann dies jetzt tun – zumindest so als ob. Ein wahrhaft toller Eyecatcher! Von Moroso, aus der Diesel Collection.

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    Jetzt fehlt eigentlich nur noch die passende Musik! 

  • Anlehnungsbedürftig: Anlehnmöbel

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    Mal wieder Schimpfe vom Vermieter bekommen, weil die Wand von Dübeln übersät ist? Wer zum Lieblingsmieter avancieren möchte, nutzt ab jetzt einfach Anlehnmöbel. Diese kommen gänzlich ohne Schrauben und Dübel aus und sehen darüber hinaus noch richtig klasse aus. Anlehnmöbel haben aber noch mehr zu bieten: Sie sind äußerst flexibel, da sie sich in nullkommanix umstellen lassen. Einige Schmuckstücke möchten wir euch heute vorstellen.

    Flurbereinigung: Garderoben und Schuhregale

    Der erste Eindruck zählt. Das ist beim Betreten einer Wohnung nicht viel anders. Aus diesem Grund sollte auch der Flur in Einrichtungsdingen einen gewissen Stellenwert haben. Roomsafari waren die ersten in Deutschland, die Anlehngarderoben im Sortiment hatten. Das Berliner Label hat schon zahlreiche Designpreise abgestaubt, unter anderem den iF product design award. Ebenfalls eine Besonderheit: Roomsafari bietet behinderten Menschen eine Arbeit.

    Bei den MF Leano Anlehngarderoben herrschen ausgesprochen gute Rahmenbedingungen. Der rechteckige Metallrahmen – wahlweise in Schwarz oder Weiß erhältlich – setzt Jacken und Mox-Modular-Frames-Anlehngarderobe-compressorMäntel stilvoll in Szene. Hier gilt die Devise: nicht kleckern, klotzen! Denn je mehr Kleidungsstücke daran hängen, desto stabiler wird das Ganze. Perfektes Anhängsel: die Triangle Kleiderbügel.

    Die Lenah Garderobe von kommod verfügt über eine innovative Halterung – eine Metallhülse und ein im Holz versteckter Magnet sorgen für Standfestigkeit. Stekka von kommod ist nicht minder praktisch und nicht minder schön. Wer einen Hang zu Metall hat, für den ist die Snap Anlehngarderobe von Mox aus verchromtem Stahlrohr ideal. Snap gibt es wahlweise gebürstet oder glänzend.

     


    Eine Garderobe für die Schuhe: Mila von Mox bietet 9 bis zwölf Paar Schuhen Platz. Die Abdeckung auf der Oberseite ist eine prima Ablage für Schlüssel & Co. Und das Beste: Das Mila Schuhregal kann beliebig mit weiteren Milas erweitert, je nachdem wieviel Schuhwerk man besitzt. Pool 110 von Mox kann ebenfalls als Schuhregal genutzt werden.

     

    Stufenmodell: Kleiderleitern

    Seit einigen Jahren stehen Kleiderleitern hoch im Kurs. Der deutsche Hersteller kommod beweist auch auf diesem Gebiet große Fachkenntnis. Lendra, Loadah, Miniloadah und Wendra sind aus Eiche gefertigt, Endra aus schwarz pulverbeschichtetem Metall. Eine Extraportion Stauraum schafft die Bokks Box, die einfach in das Leiterregal eingehängt wird.

    Gut zu wissen: Alle Möbel werden in Deutschland hergestellt, vorwiegend von Menschen mit Behinderung.

    Helle Freude: Leuchten

    Stabstelle: Die T-Light LED Anlehnleuchten von Roomsafari sind so minimalistisch, dass sie auchRoomsafari-T-Light-LED-Anlehnleuchte-compressor das Herz von Designpuristen im Nu erfreuen. Und ausgesprochen wandelbar sind die Leuchten obendrein: Lichtstab und Fuß sind in verschiedenen Varianten erhältlich. Kein Wunder, dass die extravagante Stehleuchte mit dem #Form 2010 Preis ausgezeichnet wurde.

    Zweibeiner: Das Stativgestell der Luca Lean Anlehnleuchte sorgt für eine lässige Studioatmosphäre. Und durch den Kontakt mit der Wand entstehen wunderbare Schattenspiele. Wer hat’s erfunden? Das waren die beiden Designer Nik Back und Alexander Stamminger.

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    Ablageplatz: Anlehnkonsolen

    Kein Platz für einen richtigen Schreibtisch? Wer nicht unbedingt in einer zusammengekauerten Position am Couchtisch seine Steuererklärung machen möchte, für den sind Anlehnsekretäre die perfekte Lösung. Der Storch Minischreibtisch verfügt über grazile Storchenbeine, der Please Konsolentisch steht auch auf einem Bein gut und die Lola Anlehnkonsole hat ein Innenleben.

     

     

    Was bleibt uns noch zu sagen: Wir wünschen euch viel Spaß mit eurem Vermieter!

  • Indoor Gardening

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    Nicht mal der Hund will bei diesem Schietwetter nach draußen? Das können wir gut verstehen. Wer dennoch Lust auf ein bisschen Grün hat, der pflanzt seine Kräuter und sein Gemüse einfach in den heimischen vier Wänden an. So hat man einerseits immer Frisches für die Küche parat, die Zimmerluft bekommt eine ordentliche Brise Sauerstoff und das Auge hat natürlich auch etwas davon.

    Gesellig: Pflanzkästen

    Design-House-Stockholm-Greenhouse-front-€-855-compressorDer Vorteil von Pflanzkästen? Da passt ordentlich was rein! Hübsch Interior hat zum Beispiel eine echte Naturschönheit zu bieten: Der Blumenkasten ist komplett aus Eichenholz gefertigt und bereichert jedes Interieur mit skandinavischem Chic. Wer Lust auf ein richtiges Gewächshaus hat, für den sind die Greenhouse Gewächshäuser von Design House Stockholm das Nonplusultra.

    Die Plant Box von Ferm Living verfügt ebenfalls über Eyecatcher-Garantien: Das grazile Metallgestell sorgt für ein luftig-leichtes Aussehen, die Farben sind so frisch wie Morgentau. Seit kurzem ist die Plant Box auch in Rund zu haben.

    Der Giardino Kräutertopf von Umbra ist hingegen ein ganz pfiffiges Kerlchen: Unten gedeiht das Grünzeugs, oben heißt es: Wasser marsch! Durch die perforierte Metalloberfläche  werden die Pflanzen wie bei einem natürlichen Regenguss besprenkelt.

    Hängen gerne herum

    Die Floralink Wandaufbewahrung von Umbra kommt im 3er-Set daher. Diese lassen sich dank Haken untereinander oder einzeln nebeneinander an der Wand anbringen. Warum kleckern, wenn auch klotzen geht? Mit Floralink kann sich jeder seinen kleinen Privatwald schaffen.

     

    Wollen hoch hinaus

    Plant Stand Ferm LivingIhren ausgefallenen Namen haben die Cibele Pflanzenständer von OK Design keiner Geringeren als einer Göttin zu verdanken: der Naturgöttin Kybele. Cibele ist in verschiedenen Höhen und Farben zu haben. Apropos Farben: Die Softeisfarben halten sich dezent zurück und passen in jedes Ambiente. Der Plant Stand Pflanzenständer von Ferm Living ist ein echter Dreibeiner. Dieser kann sowohl mit eigenen Blumentöpfen bestückt werden als auch mit den ebenfalls im Shop erhältlichen eckigen Blumentöpfen aus Messing. Wenn wir schon beim Thema sind: Der Kazi Metalltopf von House Doctor ist richtig gut aufgestellt.

    Schicke Blumentöpfe

    Frische Kräuter wären schön, wenn das mit dem Gießen nicht wäre? Der Herb & Sprout selbstbewässernde Kräutertopf von Zone Denmark ist ein echter Pflanzenversteher und weiß, welche Menge Wasser Kräuter & Co. benötigen. Der Clou: Die optional bestellbare Kräuterschere lässt sich am Blumentopf einhängen.

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    Verkehrte Welt: Beim Sky Planter hängt die Pflanze kopfüber von der Decke. Das ist nicht nur ungemein platzsparend, sondern zieht auch sofort alle (ungläubigen) Blicke auf sich. Dank eines ausgeklügelten Systems werden die Pflanzen bis zu zwei Wochen mit Wasser versorgt. Aber keine Angst: Ein innovativer Netzeinsatz verhindert das Herabfallen von Erde.

    Neue Offenheit: Wer schon immer mal seine eigene Stadt bauen wollte, kann das jetzt tun. Die Living Gartenstadt hat drei unterschiedlich große Häuser zu bieten. Auf der Unterseite befindet sich ein „Fundament“ aus weiß meliertem Steinzeug. Die „Dachkonstruktion“ ist aus gebogenem Runddraht gefertigt, welche als Rankhilfe genutzt werden kann. An der Seite befindet sich ein Metallschildchen zum Einhaken und Beschriften.

     

     

    Wasserstelle: Gießkannen

    Wer seine Pflanzen liebt, gießt. Lily von Philippi ist eine Gießkanne im geradlinigen Design. Dass diese aus Edelstahl besteht, sieht man ihr dank Kupferoptik gar nicht an. Swan von Seletti ist das komplette Gegenteil von Lily. Swan ist alles andere geradlinig, sondernSeletti-Swan-Giesskanne-1-compressor kreativ verrückt und eine willkommene Abwechslung im vorherrschenden Gießkannen-Einerlei. Die Herb & Sprout Gießkanne von Zone Denmark hat den Bogen raus und ist die perfekte Ergänzung zum Kräutertopf.

    Kleiner Tipp:

    Wer nicht weiß, womit er in Sachen Bepflanzung anfangen soll, kann es ja mal mit Kapuzinerkresse versuchen. Der Minigarten von Die Stadtgärtner erfreut das Herz von Blumenliebhabern und Frische-Kräuter-Enthusiasten gleichermaßen. Kapuzinerkresse sieht nämlich nicht nur schön aus, sie schmeckt auch hervorragend: Sowohl die Blüten als auch die Blätter sind essbar.die Stadtgärtner Kapuzinerkresse 2

    Was bleibt uns noch zu sagen? Mögen die Pflanzen wunderbar gedeihen!

  • Living Coral: Pantone Farbe das Jahres 2019

     

    Pantone Farbe des Jahres 2019 Pantone Farbe des Jahres 2019

    2019 sehen wir nicht durch die rosarote Brille, sondern durch die korallenrote Brille. Das amerikanische Farbinstitut Pantone wählt jedes Jahr eine neue Farbe und in diesem Jahr ist die Wahl auf – Trommelwirbel – „Living Coral“ gefallen.

    Warum? Das Korallenrot soll laut Pantone „Wärme und Behaglichkeit, Komfort und Schwung“ in unser Leben bringen. Das tut gut in einer Welt, in welcher der Fokus leider allzu häufig ausschließlich auf negative Ereignisse gelegt wird. Anbei eine Kollektion von Produkten in unserem Onlineshop, die in den Genuss dieser höchst lebensbejahenden Farbe kommen.

     

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    Schief gewickelt: Aram von GAN

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    Ein dünner, pulverbeschichteter Draht wird auf höchst filigrane Art und Weise um Metallstreben gewickelt. Im oberen Bereich ist die Wicklung etwas dichter, was für eine die nötige Standfestigkeit sorgt. Wie alle Produkte von GAN werden auch der Aram Tisch und Hocker aufwendig von Hand gefertigt. Und echte Frischluftfanatiker sind die Aram Möbel obendrein, sprich sie dürfen ins Freie. Der Entwurf stammt vom japanischen Designer und Architekten Oki Sato.

     

     

     

    Guter Lauf: Kilim Sioux Teppich von GAN

    Dass die Farbe Coral auch dezent eingesetzt ihre volle Wirkung entfaltet, dafür sind die Kilim Teppiche vonGAN-Kilim-Sioux-Teppich-coral-compressor GAN der beste Beweis. Das rautenförmige Muster hebt sich charmant vom cremefarbenen Hintergrund ab. Die Kilim Sioux Teppiche sind in zwei Größen erhältlich. GAN setzt sich für faire Arbeitsbedingungen und angemessene Löhne ein und ist Mitglied in der Good Weave Organisation.

     

     

     

     

    Hängt gerne herum: Pitch Pendant Hängeleuchte von Vitamin

    Und wie stylish diese Leuchten herumhängen! Mal geradlinig, mal schräg: Der Aluminiumschirm lässt sich in die gewünschte Richtung neigen. Doch auch optisch hat die Pitch Pendant einiges zu bieten: Das grafische Design wirkt modern, der Mattlook edel. Das i-Tüpfelchen: Die Vitamin Pendelleuchten sind allesamt handgefertigt in UK.

    Dreibeinigkeit: Cumano Klapptisch von Zanotta

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    Klapptische sind einfach eine prima Sache. Wenn spontaner Besuch vor der Tür steht, werden die Tische aufgeklappt und falls dieser wieder von dannen zieht, heißt es: Einmal einklappen, bitte! Ausgeklappt kommt Cumano auf eine Breite von 55 cm und eine Höhe von 114 cm. Entworfen wurde der farbenfrohe Platzsparer von der italienischen Designlegende Achille Castiglioni.

     

     

    In Schräglage: Lean Lounge Chair von Woud

    Sowohl Rückenlehne als auch Sitzfläche sind nach hinten geneigt. Das sieht nicht nur ausgesprochen lässig aus, sondern kommt auch dem Komfort zugute. Woud kommt aus Dänemark und so kommt dementsprechend auch der Lean Lounge Chair im besten skandinavischen Design daher.

    Ganz schön aufgeblasen: Bubble Wandhaken von Petite Friture

    Wandhaken sind die Garderobe des kleinen Mannes. Und Wandhaken aus mundgeblasenem Glas? Petite Friture Bubble Koralle groß & klein Sind die Garderobe von allen, die es gerne unkonventionell haben. Die Bubble Haken vom französischen Designlabel Petite Friture sind in zwei Größen erhältlich.

     

     

     

     

     

    Bodenschatz: Moiré Teppich von Hay

    Ein zeitlos schöner Teppich, an dem man sich nie satt sieht. Moiré verfügt über eine natürliche Webstruktur, der sauber gekettelte Rand bildet einen ordentlichen Abschluss. Als Material wurde weiche Wolle gewählt, wodurch jeder Moiré Teppich zu einem echten Fußschmeichler wird.

     

    Gut aufgelegt: Lou Haken von Hartô

    Ob Mathematik zu den Lieblingsfächern von Kyuhyung Cho & Erik Olovsson gehörte, ist uns leider nicht bekannt. Das Design ist auf alle Fälle schön geometrisch: Zwei kreisrunde Holzelemente, überlappend positioniert, bilden einen dreidimensionalen Garderobenhaken. Und das Beste: Die Lou Haken werden in Europa hergestellt.

    Sorgt für Erleuchtung: Cobra Leuchten von Gubi

    Ihren Namen verdanken die Leuchten der Form ihres Halses, welcher an eine Schlange erinnert. Der flexible Arm kann in alle Richtungen gebogen werden, während sich der Schirm um 360 Grad drehen lässt. Erdacht hat sich das Ganze die Designerin Greta Grossman. Cobra gibt’s als Tisch- und Stehleuchte.

    Schirmherrschaft: Aki Schirmständer von b-line

    Aki hat eine etwas kräftigere Tonlage und hebt sich mit seinem flotten Design vom vorherrschenden Schirmständer-Einerlei ab. Jeder Schirm bekommt bei Aki – was übrigens das japanische Wort für ‚Herbst‘ ist – ein eigenes Plätzchen, insgesamt finden vier Schirme eine Herberge.

     

    Da geht noch mehr! Wir sind schon gespannt, wie viele Designmöbel, Leuchten und Wohnaccessoires noch in diesem temperamentvollen Ton kommen werden. Das letzte Jahr stand übrigens im Zeichen von Lila oder genauer gesagt „Ultra Violet“. Hier der passende Blogartikel dazu. Und hier eine Aufstellung der Pantone Farben aus den vergangenen Jahren.

     

    pantone farben

  • kommod: 100 % Made in Germany

     

    kommod

     

    Massenfertigung? Vom anderen Ende der Welt? Nicht so, bei kommod! Die puristischen Holzmöbel entstehen allesamt im Bayerischen Wald. Aber kommod hat noch mehr zu bieten: Die Möbelstücke werden vorwiegend von Menschen mit Behinderung gefertigt, das ist Fair Design in Reinkultur. Doch auch die Optik kommt bei kommod nicht zu kurz: Die Ästhetik ist klar und zeitlos, das Holz verleiht Wärme und Natürlichkeit und ist auch haptisch ein Hochgenuss.

    Anlehnungsbedürftig: Anlehngarderoben

    Ahnlehngarderoben sind die frische Alternative zu klassischen Garderoben. Diese wirken auf Kommod-Lendra-Leitereine angenehme Art lässig und leicht. Wendra ist so ein Fall und sogar ohne Schrauben und Dübel standfest. Wie Wendra das macht? Durch eine Kombination von haftenden Gelpads, einer Metallscheibe und eines im Holz versteckten Magneten. Die Wendra Garderobe hübscht nicht nur Flure auf, sondern lässt sich auch in Bädern, Schlafzimmern und Küchen einsetzen. Die Lendra Kleiderleiter beweist ganz selbstbewusst einen Mut zur Lücke. Die Sprossen sind teilweise durchbrochen und sind somit ideale Kleiderhaken, zum Beispiel für Mützen und Taschen. Das helle Eichenholz hält sich wunderbar zurück: Scandinavian Chic par excellence!

     

    Lenah setzt in Sachen Zurückhaltung noch einen drauf: Zwei lange Holzstangen werden mit einer kurzen Holzstange verbunden: Mehr braucht es nicht, um Jacken und Mänteln eine Haltestelle zu bieten.

     

     

    Doppeldecker: Drade Couchtisch

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    Der Drade Couchtisch besteht im Grunde aus zwei unterschiedlich großen Beistelltischen. Durch die dünnen Ränder wirkt Drade filigran und elegant und könnte glatt in einer Wohnung aus den Fünfzigerjahren stehen. Der Clou: Der kleinere der beiden Tische lässt sich herausdrehen. Je nach Drehwinkel und Position entstehen so eine maximal offene Ablage oder eine minimal geschlossene – je nachdem, was man gerne möchte. Der warme Holzton sorgt für Behaglichkeit.

    Kommod-Drade-Couchtisch-3-compressor

     

    Runde Sache: Hejdu Spiegel

    Was für ein Spiegel! Schon aufgrund seines stattlichen Durchmessers von 100 cm fällt Hejdu sofort ins Auge. So kann man sich in seiner ganzen Größe bewundern und überprüfen, ob die Frisur auch tatsächlich so gut sitzt wie gedacht. Weiterer Vorteil: Große Spiegel dienen als optische Wohnungsvergrößerer. Das i-Tüpfelchen: die kleine Holzablage, die am Spiegel angebracht ist und eine praktische Herberge für Lippenstift, Schlüssel & Co. bietet. Der kommod Designspiegel lässt sich vielseitig einsetzen: vom Flur bis zum Bad.

     

    Klein, aber oho

    Die Stabs Wandhaken sind so schlicht, dass man sie einfach gern haben muss. Und Kommod-Balls-Wandhaken-3-er-Setausgesprochen gesellig sind diese obendrein: Die Haken kommen im Dreierpack daher. Balls sind, wie der Name schon erahnen lässt, kugelrund und stehen den Stabs Haken in puncto Purismus in nichts nach. Die Dua und Talsa Holzschalen werden in aufwändiger Handarbeit gedrechselt.

    Kleiner Tipp: Ihr solltet auch unbedingt mal die weiteren Familienmitglieder kennenlernen, zum Beispiel Miniloadah, Lokks und Stekka.

  • Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch

     

    merry christmas

    Kinder, wie die Zeit vergeht! In vier Tagen kommt das Christkind und der Rutsch ins neue Jahr ist auch nicht mehr fern. Kurz, der ideale Zeitpunkt das Jahr 2018 noch einmal Revue passieren zu lassen, schließlich war bei uns einiges geboten. Seht am besten selbst:

    Offizielle Lagereröffnung

    In Rekordzeit wurde unser neues Lager aus dem Ackerboden gestampft. Direkt neben Lager_Mitarbeiter_gruppe_kleinunserem (preisgekrönten) Hauptgebäude in der Edith-Stein-Straße 3 in Würzburg thront eine 1.000 Quadratmeter große Lagerhalle, welche randvoll mit schicken Designmöbeln, Leuchten und Wohnaccessoires bestückt ist. Dank der zusätzlichen Lagerfläche sind bei einrichten design jetzt viele Artikel vorrätig und können sofort verschickt werden. Im ersten Stock befindet sich außerdem ein neues Büro, in welchem 15 Kollegen dafür sorgen, dass in Sachen Onlineshop und Beratung alles wie am Schnürchen läuft.

    Vielen Dank an unser Architektenteam. Alles verlief nach Plan, auch in puncto Kosten, denn diese blieben genau im Rahmen, sprich, es gab keine unterwarteten Kostensteigerungen. In der heutigen Zeit eine echte Besonderheit.

    Ab nach draußen: Eröffnung unserer Outdoorausstellung

    Bislang waren wir hauptsächlich indoors unterwegs, will heißen, in unserer Ausstellung und im Onlineshop fanden sich vor allem Produkte für den Innenbereich. Wir fanden jedoch, es war an der Zeit, einmal gehörig Frischluft zu schnuppern und haben die Idee in die Tat umgesetzt und im Frühjahr unseren Outdoorbereich eröffnet. Auf einem kleinen Rundweg kann man die wetterfesten Möbel von Fermob, Cane-Line, Dedon & Co., bequem ablaufen. Übrigens, der Tag der Eröffnung glänzte alles andere als mit bestem Kaiserwetter. Die Sonne hatte anscheinend gerade Mittagspause und die Tische waren mit einer dicken Eisschicht bedeckt. Unseren Spaß hatten wir trotzdem.

    Lesestoff: Magazin „einrichten design“

    Magazin einrichten design

     

    2017 war der Startschuss für unser hauseigenes Magazin. 2018 kamen zwei weitere Ausgaben dazu: eine im Frühjahr und eine im Herbst. In jeder Ausgabe steckt jede Menge Herzblut und Engagement.

    2019 feiert die legendäre Bauhaus-Schule zum Beispiel ihr 100-jähriges Jubiläum. Grund genug, darüber in aller Ausführlichkeit zu berichten. Und wer hätte gedacht, dass japanisches Design eng verwandt mit dem Bauhaus ist? Nicht zu vergessen: unsere Einrichtungstipps, die persönlichen Lieblingsstücke unserer Mitarbeiter und vieles mehr. Schon gewusst? Unser Magazin gibt’s auch bequem zum Online-Blättern.

     

     

     

     

    Ganz in Weiß: unser neues Fotostudio

    Pünktlich zum Jahresende wurde ein langersehntes Projekt in die Tat umgesetzt: unser Fotostudio. Denn egal, ob Facebook, Instagram oder Webshop: von guten Fotos (ohne Fotostudiostörenden Hintergrund) kann man nie genug haben. Da der Raum im strahlendsten Weiß daherkommt – vom Boden bis zur Decke – liegt der Fokus gänzlich auf dem jeweiligen Produkt. Sogenannte Freistellerbilder lassen sich somit in nullkommanix selbst fotografieren.

     

    Personelles

    2018 gab es einen Gesellschafterwechsel zu vermerken. Eugen Sauer gab das Zepter an seine Tochter, Martina Mader, ab. Vielen Dank, lieber Eugen, für alles und herzlich willkommen, liebe Martina, im Gesellschafterkreis.

    Für einen Onlineshop – noch dazu, wenn er so rasant wächst wie der unsrige – sind hochqualifizierte Mitarbeiter ein absolutes Muss. Aus diesem Grund haben wir bei einrichten design auch einige Neuzugänge zu vermerken, zum Beispiel Dominik, welcher die technische Leitung unseres Onlineshops übernommen hat, und Georg, welcher alles programmiert, was ihm unter die Programmier-Finger kommt.

    Ausblick auf 2019

    20 Jahre büroforum

    Logo_bueroforum

    Wir können es selbst nicht glauben, doch 2019 feiern wir doch tatsächlich unseren 20. Geburtstag! 1999 wurde büroforum gegründet, der Spezialist für Büros und Objekte. Wir statten aber nicht nur aus, sondern übernehmen auch gleich die Planung. Unsere fünf Innenarchitektinnen können sich nichts Schöneres vorstellen als Büros und Privatwohnungen zu planen. Unseren Lieblings-Onlineshop einrichten-design.de gibt’s seit 13 Jahren. Kleiner Tipp: Was 2005 alles passiert ist, davon berichten wir in unserem Magazin.

     

    Admin Panel

    Einkaufen soll Spaß machen und so haben wir uns die Köpfe darüber zerbrochen, wie wir euer Einkaufserlebnis noch besser machen können. Herausgekommen ist unser Admin Panel. Mit diesem lassen sich viele Möbelstücke ganz nach dem persönlichen Geschmack konfigurieren. Gestell, Holzart, Stoff oder Leder: Was darf’s sein? Und das Beste: Damit man sich sein Wunschmöbelstück auch möglichst gut vorstellen kann, gibt’s zu jeder Konfiguration ein hochauflösendes Bild mit Zoom. So sieht man etwa die Struktur des Stoffes ganz genau. Geplanter Startschuss: Januar 2019.

     

    Geplante Projekte

    Langweilig wird es uns (zum Glück) weder bei büroforum noch bei einrichten design. Für 2019 sind ganz tolle Projekte geplant. Unter anderem durften wir für renommierte Firmen wie zum Beispiel Knauf, Warema, Odenwälder Kunststoffwerke, Fränkische Rohrwerke, Vogel Verlag oder die Castell-Bank die Büroräume planen. Die Ärmel sind bereits hochgekrempelt: 2019 geht's an die Möblierung.

    Wir hoffen, euer Jahr war ähnlich spannend und ereignisreich wie unseres und wir wünschen euch tolle Weihnachten mit jeder Menge Plätzchen, Punsch und vielen lustigen Momenten – und natürlich einen exzellenten Rutsch ins neue Jahr!

    Euer Team von einrichten design und büroforum.

     

     

  • Sorgen für die nötige Würze im Leben: Pfeffermühlen

     

    Pfeffermühlen

    Sowohl Kochdebütanten als auch Sterneköche wissen: Ohne Pfeffer läuft in der Küche gar nix. Erst das typische Pfefferaroma verleiht jedem herzhaftem Gericht die nötige Schärfe und Würze. Und wenn Pfeffer, dann bitte nur mit Pfeffermühle! Dabei handelt es sich weder um eine Modeerscheinung noch um Geldmacherei, sondern um ein unverzichtbares Küchenutensil. Die in den Körnern enthaltenen Öle, die sogenannten Pfefferöle, verflüchtigen sich nämlich nur allzu gerne, deshalb sollte man Pfeffer immer frisch verköstigen. Für die Schärfe ist übrigens das Alkaloid Piperin verantwortlich.

    „Geh doch dahin, wo der Pfeffer wächst!“ Wer eine solche Beleidigung an den Kopf geworfen bekommt, dürfte zwar nicht gerade hocherfreut darüber sein. Bei näherer Betrachtung würde man vielleicht gerne mal die Pfeffergefilde aufsuchen. Pfeffer wächst schließlich weder bei uns im heimischen Würzburg – wir sind dafür bestens mit Weintrauben versorgt – noch in St. Peter-Ording. Wer das Pfeffergewächs mal aus nächster Nähe begutachten möchte, muss schon eine Fernreise tätigen, zum Beispiel nach Malaysia, Vietnam oder Indien.
    Wir hören jetzt mit den Pfeffer-Lobenshymnen auf und nutzen lieber die folgenden Zeilen,  einige unserer schönsten Pfeffermühlen vorzustellen – schließlich hat im besten Fall nicht nur der Gaumen, sondern auch das Auge was davon.

    Neu bei uns: Peugeot Pfeffermühlen

    Peugeot-Pfeffermuehle

    Die meisten verbinden mit Peugeot eine französische Automarke, dabei hatte das Unternehmen zu Beginn seiner Existenz rein gar nichts mit Automobilen zu tun. Ein gewisser Jean-Pierre Peugeot gründete 1734 eine Weberei, welche er später um eine Färberei sowie eine Öl- und Getreidemühle erweiterte. Das erste Peugeot-Kraftfahrzeug, ein Dreirad mit Dampfantrieb, kam erst 1889 auf den Markt.

     

    Alle Peugeot-Pfeffermühlen sind mit einem Mahlwerk aus gehärtetem Stahl ausgestattet. Zuerst werden die Körner vorgeschnitten, dann gemahlen. Dadurch werden alle Aromen freigesetzt. Getrockneter Koriander lässt sich ebenfalls hervorragend darin mahlen.

     

     

     

    Hat den Dreh raus: Roellinger sieht aus wie eine mechanische Kaffeemühle und lässt sich auch genauso bedienen. Einfach an der Kurbel drehen und schon wird man mit feinstem Pfeffer belohnt.

    Rustikal: Wer auf der Suche nach einer klassischen Pfeffermühle ist, ist mit Paris Icone bestens bedient. Die Mühle besteht aus Nussbaum und ist in drei Größen erhältlich. Das i-Tüpfelchen: Die schicke Geschenkbox.

    Metalloptik: Royan wird aus Buchenholz hergestellt, bekommt aber durch eine Sonderbehandlung einen zarten Metallic-Teint. Dadurch kommt auch die Holzmaserung so richtig schön heraus.

    Aus gutem Holz: Fidji wird aus edelstem Olivenholz gefertigt, welches über eine lebendige Struktur verfügt. Dank „Wespentaille“ liegt Fidji außerdem gut in der Hand. Gibt's in zwei Größen.

    Stylish: Madras reduziert sich aufs Wesentliche: Das fängt beim minimalistischen Design an und hört bei der nicht vorhandenen Mittelachse auf. Madras ist in zwei Größen erhältlich.

    Weitere Mühlen im Shop

    Starkes Stück:  Dass die Swing Kräuter-/Pfeffermühle von Skeppshult einiges auf die Waage bringt, ist der Tatsache geschuldet, dass diese aus Gusseisen gefertigt wird. Das Drück-und-Dreh-Prinzip ist so einfach wie genial: Zum Zerkleinern werden die beiden Gusseisenteile in gegenläufiger Richtung gedreht.

    Pilzkopf: Die Salz & Pfeffermühlen von Eva Solo kommen in den Genuss eines hochwertigen CrushGrind-Mahlwerks. Die Optik dürfte nicht nur Pilzsammler in Begeisterungsstürme ausbrechen lassen. Eva Solo gewährt auf die keramischen Teile 25 Jahre Garantie.

    Der Exklusive: Der Stone Marmormörser von Tom Dixon ist mit seinen sechs Kilogramm ein Mörser der Superlative. Der Stößel wirkt dank Messing und Hochglanzpolierung besonders edel, dank eines Kerns aus Gusseisen wird das Zerkleinern zum Kinderspiel.

    Ring frei! So einen Mörser hat man selten gesehen. Beim Tondo Marmormörser von Design House Stockholm kann man sowohl seinem Design- als auch seinem Spieltrieb frönen. Die Körner werden hier einfach rigoros plattgewalzt.

     

     

     

    Aus Glas: Die Palet Pfeffermühle von Rosendahl ist eine echte Black Beauty. Sie wird aus mundgeblasenem, gefärbtem Glas gefertigt. Krönender Abschluss ist ein Deckel aus hochwertigem Eichenholz.

    Futuristisch: Grind von Alessi wurde von William Alsop und Frederico Grazzini entworfen. Die gezackte Oberfläche macht sich auf jedem Tisch gut. Wer’s lieber schwarz mag, für den ist die schwarze Grind-Mühle genau das Richtige.

    Falscher Fünfziger: Die Wesco-Pfeffermühlen kommen im lässigen American-Diner-Style daher. Welche Farbe hättet ihr denn gern? Rot, Pink oder doch lieber Türkis? Ihr habt die Wahl! Eine Abdeckung schützt das Mahlwerk zuverlässig vor Verschmutzungen.

    Ausgezeichnet: Bei Textura von AdHoc bekommt ihr nicht nur eine erstklassige Pfeffermühle, sondern auch gleich die passende Salzmühle obendrauf. Und damit es nicht zu Verwechslungen kommt, wählt man für den Pfeffer am besten die schwarze und für Salz die naturbelassene Mühle. Textura wurde mit dem FORM#17-Award ausgezeichnet.

     

     

    Griffbereit: Der Knob Spice Grinder von Umbra kommt euch irgendwie bekannt vor? Das kann gut sein, schließlich ist der Eyecatchergriff einem Herddrehknopf nachempfunden. Umbra gewährt fünf Jahre Garantie.

    Herzstück: Beim Anblick der Poesie et Table Mühle von Räder geht einem einfach das Herz auf: Das liegt einerseits am gelaserten Herz auf der Oberseite und andererseits am charmanten Spruch „Liebe gibt dem Leben Pfeffer“. Ein wahrhaft tolles Geschenk!

    Skandinavisch: Grinder von Hay ist die perfekte Mühle für alle Designpuristen, die Form könnte nicht geradliniger sein, das Grau hält sich dezent zurück. Grinder ist mit einem hochwertigen Porzellanmahlwerk ausgestattet.

    Hochstapler: Plus von Muuto ist eine echte Formschönheit. Die Blickfang-Mühle setzt sich aus unterschiedlich großen Elementen zusammen und wächst in die Höhe. Plus gibt‘s wahlweise in Schwarz oder in Kunterbunt.

     

     

     

    Kleines Pfefferlexikon

    - Schwarzer Pfeffer: wird unreif geerntet und getrocknet. Der Küchenklassiker mit seiner unnachahmlichen Schärfe
    - Weißer Pfeffer: Pfeffer ohne Schale, vom Geschmack her eine Prise milder
    - Grüner Pfeffer: unreifer Pfeffer, welcher oft in Salzlake oder Essig eingelegt wird
    - Roter Pfeffer: reif geerntet und in Salzlake eingelegt. Fruchtiges Aroma und schärfer als grüner Pfeffer. Sehr selten. Nicht mit dem weitaus günstigeren rosa Pfeffer verwechseln!
    - Szechuanpfeffer: wird auch Japanischer Pfeffer, Chinesischer Pfeffer oder Anis-Pfeffer genannt. Trotz seines Aussehens und Namens ist er nicht mit dem schwarzen Pfeffer verwandt, sondern mit Zitruspflanzen.

  • Aufbruch in die Moderne: Das Bauhaus wird 100

    Bauhaus Dessau Bild: Bauhaus Dessau: Tadashi Okochi © Pen Magazine, 2010, Stiftung Bauhaus

    Eine Provinzschule im sachsen-anhaltinischen Dessau veränderte die Designwelt. 1925 bis 1932 entstanden dort viele Möbelstücke, die man bis heute mit dem Bauhaus verbindet, zum Beispiel der Wassily Chair. Im nächsten Jahr feiert die legendäre Gestaltungs- und Architekturschule ihr 100. Jubiläum, wenngleich diese bereits vor 86 Jahren zwangsgeschlossen wurde.

     

    Das Bauhaus hatte es schwer, mal wurden die finanziellen Mittel gekürzt, mal wurde es erst mit einem nigelnagelneuen Schulgebäude nach Dessau gelockt, um anschließend wieder vertrieben zu werden. Nicht zu vergessen, der viele Spott – der deutsche Philosoph Theodor W. Adorno bezeichnete die Häuser zum Beispiel abfällig als "Konservenbüchsen" – welcher der Schule für Gestaltung und Architektur entgegenschlug: Nicht alle Zeitgenossen wussten etwas mit der geradlinigen Kühnheit und Maschinenästhetik anzufangen. Die Entwürfe waren für viele einfach zu radikal und ihrer Zeit weit voraus.

    slider bauhaus

    Mittlerweile gilt das Bauhaus als Marke für guten Geschmack. 2019 feiert die weltberühmte Schule ihr 100-jähriges Jubiläum, obgleich die Schule selbst nur 14 Jahre lang existierte: zuerst in Weimar, später in Dessau und zum Schluss hatte sie noch ein kurzes Gastspiel in Berlin. Der Bauhausmythos hält bis heute an, die Möbel gelten als zeitlose Designklassiker, die kubischen Flachdachäuser sind gelebter Alltag. Dabei war das Bauhaus nie ein einziger Stil. War die Kunstschule zu Beginn noch eher künstlerisch geprägt, kam diese im späteren Verlauf eher einer Weltanschauung gleich: Nicht nur eine kleine Elite sollte in den Genuss von gut gestalteten Produkte und Gebäuden kommen, sondern jedermann. Drei Direktoren drückten der Schule ihren persönlichen Stempel auf: der Gründervater Walter Gropius, Hannes Meyer und Mies van der Rohe. Die Gestaltungs- und Architekturschule war auch in der Art der Wissensvermittlung revolutionär.

     

    Thonet Bauhaus 100

     

    Volles Rohr Design: Wassily Chair und B9-Satztische

     

    Marcel Breuer experimentierte am Bauhaus mit Stahlrohr und Stahl – für den damaligen Möbelbau ein recht unkonventionelles Material. 1925 entwarf er den berühmten Wassily Chair. Clubsessel waren in den Zwanzigerjahren noch voluminöse Ungetüme, der Wassily Chair hob sich von diesen mit seinem luftigen Aussehen ab. Diese neue Leichtigkeit wurde erst durch den Stahlrahmen möglich, welcher sonst hauptsächlich in der Fahrradindustrie eingesetzt wurde. Der Wassily Chair hörte ursprünglich auf den recht technisch klingenden Namen „B 3“. Da Wassily Kandinsky den Sessel überschwänglich lobte, wurde er kurzerhand in Wassily Chair umbenannt.

    Die B9-Satztische entspringen ebenfalls der Designfeder von Marcel Breuer. Die vier Beistelltische sehen nicht nur gut aus, sie sind auch echte Platzsparer und lassen sich stapeln.

     

     

     

     

    Anpassungsfähig: S33 Freischwinger

     

    Der Ur-Freischwinger von Mart Stam war alles andere als schwungvoll, sondern ziemlich starr. Diese Bewegungsunlust war dem Umstand zu verdanken, dass Stam beim Rahmen auf mit Flanschen verbundenen Gasleitungsrohe zurückgriff. Später wechselte er zu einem anderen Material: kalt gebogenes Stahlrohr, welches dem Freischwinger alle Ehre machte, da dieses leicht federte. Der in Frankenberg ansässige Designmöbelhersteller Thonet bringt den S33 Stuhl heute heraus. Übrigens, hat auch Thonet 2019 ein großes Jubiläum zu begießen: 200. Jahre Thonet! Wenn das kein Grund zum Doppel-Feiern ist!

     

    Lichtgestalt: WA24 Wagenfeld Leuchte

     


    Ein gewisser Wilhelm Wagenfeld bekam von seinem Lehrer, dem Maler László Moholy-Nagy, die Aufgabe gestellt, eine Leuchte zu gestalten. Dass der damals 24-jährige Wagenfeld mit seinem Entwurf Designgeschichte – oder genauer gesagt: Bauhausgeschichte – schreiben würde, war diesem damals sicherlich nicht bewusst. Und dass die WA24 Leuchte wie ein Industrieprodukt wirkt, war ausdrücklich erwünscht. Der elegante Opalglasschirm setzt dieser fabrikmäßigen Kühle Eleganz entgegen.

     

    Bewegungsfreudig: Keler Bauhauswiege

     

    Kinderwiege Tecta

    Auch an die Kleinsten wurde gedacht. 1922 entwarf Peter Keler eine Kinderwiege, die einerseits die geometrischen Figuren aufweist und andererseits auf der Farbenlehre des abstrakten Malers – und Bauhauslehrers – Wassily Kandinsky basiert. Farben und Formen werden miteinander kombiniert: Gelb, Rot und Blau mit Dreiecken, Rechtecken und Kreisen. Optisches i-Tüpfelchen ist der Einsatz aus Naturrohrgeflecht. Die Bauhauswiege ist Kelers berühmtestes Werk.

     

    Bauhaus meets Kuckucksuhr: Mies Kuckucksuhr

    Progetti Mies Kuckuksuhr

    Dem Bauhaus wurden und werden ja häufig die folgenden Adjektive vorgeworfen: zu steril, zu geradlinig, zu karg, zu kalt, zu… Das italienische Designlabel Progetti räumt mit diesen Vorurteilen kräftig auf und hat einige Kuckucksuhren auf den Markt gebracht, die der Bauhaus-Ära ein höchst charmantes Denkmal setzen. Der Name ist bei den hier gezeigten Uhren Programm.

    Mehr Bauhaus gewünscht?

    Wie praktisch, dass wir dazu eine eigene Kategorie im Onlineshop haben. In dieser finden Sie entweder echte Bauhausklassiker wie auch Entwürfe, die zwar aus der unmittelbaren Neuzeit stammen, aufgrund ihres Designs aber hervorragend dazu passen.
    Gut zu wissen: In unserer Heimatstadt Würzburg baute der Architekt Peter Feile 1928 ein Doppelhaus mit Flachdach. Das Haus existiert noch heute.

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